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Beschreibung der Teilnehmerinstitute

Institution TP14

Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen (IMT), Fachbereich Veterinärmedizin, FU Berlin [Link zum IMT, Berlin].

Insitut für Mikrobiologie und Tierseuchen (IMT), FU BerlinDas Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen (IMT) ist ein Lehr- und Forschungsinstitut der Freien Universität Berlin. Die Forschung beinhaltet alle Aspekte bakterieller Tierseuchen- sowie Zoonoseerreger.
Schwerpunkte sind die Etablierung molekularer Diagnostika und molekularer Methoden zur Verwandtschaftsanalyse und Populationsgenetik bakterieller Pathogene, sowie experimentelle Untersuchungen zur Pathogenese der entsprechenden Infektionskrankheiten bei verschiedenen Wirten.

Die genannten Forschungsschwerpunkte werden im Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen in den folgenden 4 Arbeitsgruppen bearbeitet:

Um die Epidemiologie und Phylogenie bedeutsamer Zoonosenerreger wie Shiga-Toxin bildende Escherichia coli (STEC) im Rahmen des BMBF-Forschungsverbundes „FBI-Zoo“ zu analysieren, werden sequenzbasierte Typisierungsmethoden wie die Multilokus- (MLST) und Singlelokus-Sequenz-Typisierung (SLST) eingesetzt. Durch diese Analysen wird es daher möglich sein, Single-Nucleotid-Polymorphismen bei STEC´s zu detektieren, um Aussagen über die tatsächlichen Virulenzeigenschaften klinischer STEC-Isolate treffen zu können, um somit eine Beurteilung und Empfehlung hinsichtlich der Therapie und Prognose bei Erkrankungen mit STEC´s abgegeben zu können.

Weitere Schwerpunkte bilden zudem epidemiologische und phylogenetische Analysen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Isolaten (MRSA) als auch anderer veterinärmedizinisch bedeutsamer Erreger wie aviär pathogene Escherichia coli (APEC) oder Pasteurella multocida.
In diesem Zusammenhang spielen zudem Untersuchungen zur Resistenzsituation veterinärpathogener bzw. nosokomialer Infektionserreger wie erwähnte „Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA)“ und „Extended Spectrum ß-Laktamase-bildender (ESBL) Escherichia coli“  eine wichtige Rolle ein.

Auf dem Gebiet der bakteriologische Diagnostik von klinischen Variaproben werden  neben konventionellen Kulturverfahren ebenfalls modernste Verfahren wie die PCR, 16S rRNA-Gen Sequenzanalyse oder die Fluoreszenz in situ-Hybridisierung für den Nachweis von pathogener Erregern eingesetzt.
Zusätzlich wird der sog. „Pork-Chip“ entwickelt, ein hochsensibles DNA-Microarray basiertes Detektionssystem zum schnellen und parallelen Nachweis von wirtschaftlich und gesundheitlich relevanten  Krankheitserregern des Schweines innerhalb der gesamten Lebensmittelkette.
Ein weiterer bedeutender Arbeitsschwerpunkt liegt in Analysen zur Aufklärung von Pathogenesemechanismen. Identifiziert und analysiert werden dabei schwerpunktmäßig Virulenzdeterminanten von Salmonella enterica und aviären pathogenen Escherichia coli (APEC). Hierfür werden neben Zellkulturanalysen modernste molekularbiologische Methoden wie DNA-Mikroarray-Analysen eingesetzt.

Um vor diesem infektionsmedizinischen Hintergrund auch einen prophylaktischen Beitrag zu leisten, finden zudem Untersuchungen zur Aufklärung molekularer Mechanismen und Interaktionen von probiotischen Bakterien im Schwein statt.


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Anschrift des Instituts

Freie Universität Berlin
Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen
Robert-von-Ostertag-Straße 7-13
Gebäude 35
D - 14163 Berlin

Ansprechpartner

Dr. Karsten Tedin
Telefon: +49 (0)30-2093 6704
E-Mail: Karsten Tedin